FAQ Wohnungskauf — Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen zum Wohnungskauf
Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns Kaufinteressenten am häufigsten stellen.
Wie viel Eigenkapital brauche ich?
Empfohlen werden mindestens 20 % des Kaufpreises plus die Kaufnebenkosten (ca. 8–12 %). Eine Vollfinanzierung ist möglich, aber deutlich teurer. Je mehr Eigenkapital Sie einbringen, desto besser der Zinssatz und desto niedriger die monatliche Rate.
Was sind Kaufnebenkosten und wie hoch sind sie?
Neben dem Kaufpreis fallen an: Grunderwerbsteuer (6,5 % in NRW), Notarkosten (ca. 1,5 %), Grundbucheintragung (ca. 0,5 %) und ggf. Maklerprovision (bis 3,57 %). Insgesamt rechnen Sie mit 8–12 % zusätzlich zum Kaufpreis.
Was ist eine Teilungserklärung?
Die Teilungserklärung regelt, welche Gebäudeteile Ihnen allein gehören (Sondereigentum) und welche allen Eigentümern gemeinsam (Gemeinschaftseigentum). Sie enthält auch die Miteigentumsanteile, Stimmrechte und Nutzungsregelungen. Lesen Sie dieses Dokument unbedingt vor dem Kauf.
Was ist das Hausgeld?
Das Hausgeld ist die monatliche Vorauszahlung an die WEG-Verwaltung. Es deckt Betriebskosten (umlagefähig auf Mieter), Verwaltungskosten und die Instandhaltungsrücklage. Üblich sind 2,50–4,50 €/m² pro Monat — je nach Alter und Zustand des Gebäudes.

Wie lange dauert ein Wohnungskauf?
Vom ersten Interesse bis zur Schlüsselübergabe vergehen in der Regel 2–4 Monate. Die Zeitspanne hängt von der Finanzierungszusage, der Notarverfügbarkeit und der Zahlungsabwicklung ab. Rechnen Sie mit 4–6 Wochen für die Finanzierung und nochmals 4–8 Wochen für die notarielle Abwicklung.
Kann ich eine vermietete Wohnung kaufen?
Ja, aber beachten Sie: „Kauf bricht nicht Miete" (§ 566 BGB). Der bestehende Mietvertrag läuft weiter, Sie können dem Mieter nicht einfach kündigen. Eine Eigenbedarfskündigung ist möglich, aber an strenge Voraussetzungen und Fristen gebunden.
Brauche ich einen Makler?
Nicht zwingend, aber empfehlenswert — besonders beim Erstkauf. Ein Makler prüft Objekte vor, verhandelt Preise und koordiniert den gesamten Ablauf. Das spart Zeit und schützt vor teuren Fehlern.
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Wann bin ich im Grundbuch eingetragen?
Nach dem Notartermin dauert die Eintragung ins Grundbuch in der Regel 4–8 Wochen. Eine Auflassungsvormerkung schützt Ihren Anspruch bereits ab Beurkundung. Sie sind rechtlich Eigentümer, sobald die Eintragung erfolgt ist.
Was passiert, wenn ich den Kredit nicht mehr zahlen kann?
Sprechen Sie frühzeitig mit Ihrer Bank. Mögliche Lösungen: Tilgungsaussetzung, Ratenanpassung oder Umschuldung. Im schlimmsten Fall droht eine Zwangsversteigerung — deshalb ist ein realistisches Budget mit Sicherheitspuffer so wichtig.
Lohnt sich ein Kauf bei den aktuellen Zinsen?
Höhere Zinsen bedeuten höhere Monatsraten — aber auch sinkende Kaufpreise, weil weniger Käufer am Markt sind. Entscheidend ist nicht der Zinssatz allein, sondern die Gesamtbelastung im Verhältnis zu Ihrem Einkommen. Nutzen Sie unseren Finanzierungsrechner für eine individuelle Berechnung.
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