Kaufnebenkosten beim Mehrfamilienhaus

Mit welchen Nebenkosten müssen Sie rechnen?

Beim Kauf eines Mehrfamilienhauses fallen neben dem Kaufpreis erhebliche Nebenkosten an. Da die Kaufpreise bei Mehrfamilienhäusern in der Regel höher liegen als bei Eigentumswohnungen oder Einfamilienhäusern, sind auch die absoluten Nebenkosten entsprechend höher. Planen Sie diese Kosten von Anfang an in Ihre Investitionsrechnung ein.

Kostenaufstellung für den Immobilienkauf

Übersicht der Kaufnebenkosten

KostenartHöheBei 500.000 Euro Kaufpreis
Grunderwerbsteuer (NRW)6,5 %32.500 Euro
Notarkostenca. 1,5 %ca. 7.500 Euro
Grundbuchkostenca. 0,5 %ca. 2.500 Euro
Maklerprovision3,57 % (Käuferanteil)ca. 17.850 Euro
Summe Nebenkostenca. 12 %ca. 60.350 Euro

Die Gesamtinvestition bei einem Kaufpreis von 500.000 Euro liegt also bei rund 560.000 Euro. Diesen Betrag müssen Sie in Ihrer Renditeberechnung als Bezugsgröße verwenden — nicht den reinen Kaufpreis.

Mehrfamilienhaus-spezifische Zusatzkosten

Bei Mehrfamilienhäusern können über die regulaeren Kaufnebenkosten hinaus weitere Kosten anfallen:

  • Due-Diligence-Kosten: Prüfung der Mietverträge, Wirtschaftlichkeitsanalyse und rechtliche Prüfung — bei größeren Objekten empfiehlt sich professionelle Begleitung.
  • Gutachterkosten: Ein Wertgutachten oder eine technische Bestandsaufnahme durch einen Sachverständigen kostet je nach Umfang mehrere tausend Euro, kann aber teure Überraschungen verhindern.
  • Sanierungsgutachten: Bei älteren Gebäuden ist eine Einschätzung der anstehenden Sanierungskosten (Dach, Heizung, Leitungen, Fassade) sinnvoll.
  • Anwaltskosten: Bei komplexen Vertragsgestaltungen — etwa mit bestehenden Gewerbemietvertraegen oder Erbbaurecht — kann eine anwaltliche Prüfung ratsam sein.

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Nebenkosten in der Renditeberechnung

Die Kaufnebenkosten sind verlorene Kosten — sie erhöhen Ihre Investitionssumme, ohne den Ertrag zu steigern. In der Nettomietrendite müssen die Nebenkosten daher in der Bezugsgröße enthalten sein. Ein Objekt mit scheinbar guter Rendite kann durch hohe Nebenkosten deutlich unattraktiver werden.

Detaillierte Berechnung der Kaufnebenkosten

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Häufige Fragen zu MFH-Kaufnebenkosten in Leverkusen

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten beim MFH in Leverkusen?

In NRW typisch 10-15 Prozent des Kaufpreises. Bei einem 1-Mio.-€-MFH sind das 100.000-150.000 €. Aufteilung: Grunderwerbsteuer 6,5 %, Notar+Grundbuch 2 %, Maklerprovision 3-5 % bei Renditeobjekten.

Bei uns von wavepoint GmbH & Co. KG kalkulieren wir die Gesamtkosten transparent — auch grunderwerbsteuer-Optimierungen.

Wie kann ich die Grunderwerbsteuer beim MFH in Leverkusen sparen?

Optimierungsmöglichkeiten:

  • Inventarwerte separat aufführen (Einbauküchen, Betriebsmittel)
  • Share-Deal statt Asset-Deal bei großen Objekten ab 5 Mio. €
  • Anteilige Vereinbarungen bei Erbengemeinschaften

Bei einem 1-Mio.-€-MFH mit 50.000 € Inventar sparen Sie 3.250 € Grunderwerbsteuer. Bei größeren Objekten lohnt sich Share-Deal-Strukturierung.

Welche Notarkosten fallen beim MFH-Kauf in Leverkusen an?

Notarkosten nach GNotKG gesetzlich festgelegt — bei MFH typisch 1,0-1,5 Prozent des Kaufpreises. Bei einem 1-Mio.-€-MFH also 10.000-15.000 €. Plus Grundbuchgebühren ca. 0,5 Prozent.

Bei mehreren beurkundeten Klauseln (Erschließungszusagen, komplexe Mietverträge) kann es höher werden.

Welche Zusatzkosten habe ich beim MFH-Kauf in Leverkusen?

Über die Standardnebenkosten hinaus:

  • Bausachverständiger 1.500-3.500 €
  • Steuerliche Beratung 1.500-5.000 € (vor Kauf)
  • Anwaltliche Vertragsprüfung 1.000-3.000 € (optional)
  • Bereitstellungszinsen bei verzögerter Mittelabrufung
  • Schätzgebühren der Bank

Realistischer Aufschlag: 12-15 Prozent zum Kaufpreis.

Sind MFH-Kaufnebenkosten in Leverkusen steuerlich absetzbar?

Ja, bei vermieteten MFH: Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Maklerprovision, Sachverständigenkosten werden als Anschaffungsnebenkosten in die Abschreibungsbasis aufgenommen — über 50 Jahre AfA mit 2 Prozent jährlich abschreibbar.

Erhaltungsaufwendungen direkt nach Kauf können unter bestimmten Bedingungen sofort abgezogen werden. Wichtig: Erhaltungsaufwand vs. anschaffungsnahe Aufwendungen — das definiert der Steuerberater individuell.

Wie wirken sich Nebenkosten auf die MFH-Rendite in Leverkusen aus?

Erheblich. Die Nebenkosten sind verlorene Kosten, sie erhöhen die Investitionssumme ohne Ertrag zu steigern. Bei 12 Prozent Nebenkosten reduziert sich die Bruttorendite um etwa 10-12 Prozent (relativ).

In der Nettomietrendite müssen die Nebenkosten in der Bezugsgröße enthalten sein. Wir bei wavepoint GmbH & Co. KG kalkulieren immer die Gesamtinvestition als Renditebezug.

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